Momentum Zero

Helge Letonja

Tabula Rasa. Die Welt scheint in ihre Elemente aufgesplittert und fordert Sinne und Intuition heraus. Suchende durchstreifen ungewohntes Terrain. Etwas, dass in der Erinnerung liegt, drängt sie vorwärts. Sie ringen mit äußerer und innerer Entfremdung. Ein aufziehender Sturm treibt sie zusammen. Bizarre Wesen kreuzen ihre Wege. In dieses Setting hinein formuliert Helge Letonja seine neue Arbeit mit dem Ensemble Of Curious Nature und vermisst die Koordinaten von Zero als Wendepunkt und Neubeginn. Mit den Tänzer*innen entwickelt Letonja eine Tanzsprache, die durch Überschreibung, Umformung und Neudeutung filigrane, sensorische Bilder unserer Mitwelt zeichnet.
Die dazugehörigen Klangräume schafft der britische Komponist Simon Goff. Die ungarische Kostümbildnerin Csenge Vass entwirft mit innovativen Techniken und neuen Materialien das Kostümbild und Rena Donsbach erarbeitet auf Basis von Letonjas sinnbildlichem Kosmos den Bühnenraum.

Konzept und Choreografie: Helge Letonja | Komposition: Simon Goff | Songstimme und Lyrics: Tara Nome Doyle | Musik: Morgen! Richard Strauss/John Henry Mackay, op. 27 no. 4 | Choreografische Assistenz: Paul Pui Wo Lee | Tanz: Kossi Sebastien Aholou-Wokawui, Oh Changik, Cristina Commisso, Albert Galindo, Jure Gostinčar, Einav Kringel | Kostüm: Csenge Vass | Bühne: Rena Donsbach, Helge Letonja | Anfertigung Kostüme und Bühne: Theater Bremen | Licht: Laurent Schneegans | Videodesign: Médoune Seck, Csenge Vass | Video: Steffen Alphei, Sebastian Kemper | Dramaturgie: Anke Euler | Produktionsleitung: Sarah-Lea Langner | Foto: Marianne Menke | Produktion: steptext dance project, Landerer&Company | Koproduktion: Theater Bremen

 

Vorstellungen

TERMINE 2020

Theater Bremen
DO 15 Oktober (Voraufführung), 20 Uhr
FR 16 Oktober (UA), 20 Uhr
SA 17 Oktober, 20 Uhr
SO 18 Oktober, 18.30 Uhr

DO 17 Dezember, 20 Uhr
FR 18 Dezember, 20 Uhr
SA 19 Dezember, 20 Uhr

Marianne Menke

Pressestimmen

„Momentum Zero“ also, der Zeitpunkt, an dem alles beginnt, beginnen kann oder wieder beginnt. Helge Letonja hat aus dieser Vorgabe eine überaus faszinierende wie sinnliche Meditation mit sechs Tänzerinnen und Tänzern gestaltet. (…)
Die sechs wanken, taumeln, zucken, gleiten und recken sich. Letonja hat mit ihnen gemeinsam zudem Pas de deux und Ensembleszenen entwickelt, die von anrührender Schönheit und Symmetrie sind. Da verschlingen sich Körper wie zur endgültigen Symbiose ineinander, driften gleich darauf voneinander weg, einmal spielt sogar ein Messer eine Rolle. Manche Szenen strahlen eine große Anmut aus. Andere haben, kraftvoll und überaus dynamisch getanzt, etwas Ritualhaftes, als wollten die Sechs sich ihrer Bewegungen und Umgangsformen noch einmal gesondert versichern, bis hin zum Sprechgesang geht das.“
(Weser Kurier, Iris Hetscher, 18.10.2020)

Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund Tanz Raum Nord TANZPAKT Stadt Land Bund